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Dieser Tag...

Manchmal weiß man gar nicht was man so schreiben soll. Aber eigentlich möchte man sehr gern. Und mein Keksfreak sagte dann:"Schreib einfach drauf los, nicht aufhören." Also schreibe ich. Ich schreibe und schreibe und schreibe und hab trotzdem keinen roten Faden im Kopf. Warum? Weil unsere Gedanken immer umherfliegen, die ganze Zeit. Wenn dir jemand sagt "Denk nicht an einen rosa Elephanten." dann denken alle an einen rosa Elephanten. Und direkt danach oder sogar nebenbei denkt die frisch gebackene Mutter an ihr Baby, ob es ihm gut geht. Ein Mann denkt sich wie blöd es momentan auf der Arbeit läuft. Ein Junge denkt an ein Mädchen und ein Mädchen denkt an alles. Man denkt so viel nach und hört nie damit auf, aber wie viel Zeit verschwenden wir damit über unsinnigen Kram nachzudenken? Und wenn wir als "normale" Menschen schon so viel Zeit mit unnützen Gedanken verschwenden, wie sieht es dann mit Menschen aus die eine psychische Störung haben? Es ist schwer mit diesen Menschen umzugehen. Sehr schwer sogar. Manchmal haben sie nur einen einzigen Gedanken den sie nicht loslassen können. Dann wiederum denken sie an 1000 kleine Sachen die gar nicht wichtig sind. Sinn einer Behandlung ist es, das der oder die Betroffene zuallererst an sich denkt und versucht wieder mit sich auf die Reihe zu kommen. Aber was wenn das einfach nicht möglich ist? Wenn man einfach ein Leben lang programmiert wurde zuerst an andere zu denken und nie an sich selbst? Dann bist du kaputt. Und wer weiß schon ob die Doktoren das wieder reparieren können? Ob Tabletten da wirklich helfen oder ob sie nur als Schein da sind? Aber man darf und KANN die Hoffnung nicht aufgeben. Man steht jeden Tag wieder auf, bleibt stark und steht den nächsten Tag durch obwohl man nie weiß was einen erwartet. Außerdem ist man nie für sich alleine stark sondern immer auch für die Menschen in deinem Umfeld. Und niemand darf mit dem stark sein aufhören. Es gibt schlechte Tage. Aber dann gibt es auch gute Tage voller Sonne und Freude und Bubble Tea. Und an die sollte man denken wenn man sich überlegt wie beschissen das Leben doch ist. Denn im Grunde hat fast keiner davon eine Ahnung.

11.7.13 23:32, kommentieren

Nachts, wenn die Gedanken kommen...

Erst neulich habe ich gelesen, dass man kurz vorm Schlafen gehen über die Dinge nachdenkt die am Tag passiert sind. Oder vielleicht auch über andere Sachen. Jedenfalls fängt unser Gehirn erst Abends an alles zu verarbeiten. Aber was ist, wenn es zu viel zum Verarbeiten gibt? Wenn es Dinge gibt bei denen wir sagen wir sind lange darüber hinweg und trotzdem raubt es uns den Schlaf? Wenn eine Person oder eine Sache dich in eine Situation gebracht hat in der du nicht mehr weiter weißt? Was macht man dann? Ich sage euch was ich gemacht hab. Mich hier angemeldet. Ich fand die Idee klasse einfach aufzuschreiben was mir durch den Kopf geht. Und dann denke ich mir, ja die werden sich bedanken. "Noch so jemand der uns hier vollmüllt." Ich weiß es nicht mit Sicherheit, aber ich kann mir vorstellen das es manchen so geht. Bei denen das der Fall ist: das ist okay. Bei denen das nicht der Fall ist: Von euch würde ich gern hören. Feedbacks, Nachrichten irgendwas :-) Wahrscheinlich sollte ich hier jetzt was über mich als Person sagen. Aber diese Anonymität hat was. Man kann hier einfach schreiben und niemand kennt einen. Ich bin der Meinung das man nur dann offen und ehrlich miteinander reden kann. Warum aber grade jetzt die Anmeldung hier? Es gibt Menschen, die ich so sehr vermisse. Sie sind nicht mal tot. Sondern einfach nur nicht mehr da. Alle sagen das schlimmste was einem passieren kann ist, das ein geliebter Mensch stirbt. Aber es reicht schon wenn sie kein Teil mehr deines Lebens sind und du weißt: es wird auch nie wieder so sein. Kennt ihr das auch? Gerade diese Menschen die dich für dein Tun verurteilen reißen die schlimmsten Wunden in dein Herz. Wunden, die sogar nach Jahren noch bluten können und die sich anscheinend nie wieder schließen. Hand aufs Herz, wie oft sagt man euch: alles wird wieder gut? Und wie oft ist es wieder gut geworden? Mein Leben ist gut. Sogar richtig super. Ich studiere, hab das zweite Semester hinter mir und bin jetzt in den richtig großen Ferien. Ich liebe meine Freunde und möchte da auch direkt mein Darling grüßen, Keksverrückte du xD und auch in meiner Familie ist fast alles perfekt. Und doch: es gibt Menschen in meinem Leben die nicht wiederkommen. So sehr ich es mir wünsche. Und das Wissen, dass sie irgendwo sind, aber nicht bei mir macht mich vielleicht egoistisch aber auch menschlich. Denn egal was damals vorgefallen ist, ich liebe und vermisse sie. Ich denke das wars erstmal von mir. Danke fürs Lesen :-)

11.7.13 00:08, kommentieren